Garantiertes Mindesteinkommen
Home
Bastelei an Hartz IV
Über mich
Alternative
Kontakt
Vor zehn Jahren beschloss die damalige rot-grüne Bundesregierung eine umfassende Arbeitsmarkt- und Sozialreform: die Agenda 2010. Das Herzstück der in viele Bereiche hineinwirkenden Gesetze war Hartz IV mit der Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe, der Vermittlung der Arbeitslosen in Arbeitsagenturen und Jobcentern, der Beschränkung des Arbeitslosengeldes auf zwölf Monate und einer kürzeren Bezugszeit sowie verschärften Kriterien für die Arbeitssuche und umfassenden Sanktionen.
Willkommen!

Die "Modernen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" sollten die Arbeitslosigkeit halbieren, die Statistik transparenter machen und der SPD eine lange Regierungszeit bescheren. Die Macher des Hartz-Systems stellten sich ein kundenorientiertes Jobcenter vor: Arbeitswillige werden passgenau gefördert, finden schnell und unbürokratisch einen Job und liegen dem Staat nicht auf der Tasche. Die Bilanz ist ernüchternd.

Armut macht die Reichen nicht glücklich
Der neue Arbeitsmarkt befreit sich von  Arbeitnehmerrechten und spaltet die Gesellschaft in arm und reich. Ein perspektivloser Niedriglohnsektor breitet sich aus. Millionen Menschen spüren Ausgrenzung, Dequalifizierung und Gängelung als wachsende Bedrohung. Minilöhne und Minijobs wirken sich auf die Altersvorsorge aus. Der Absturz in die Altersarmut droht. Kinder werden zum Armutsrisiko. Wer einmal arm ist, bleibt arm.

Mit den
Hartz-Reformen drückt die Politik die Löhne und Sozialeinkommen: Realeinkommen sinken, Exporte steigen und Gewinne sprudeln. Kann das für die Gesellschaft auf die Dauer gut gehen?
Giftzähne des Hartz-Systems ziehen
- das ist zu wenig

Nach all den Reformen ist Chancengleicheit und gesellschaftliche Teilhabe in weite Ferne gerückt. Ein gutes Hartz-IV-System ist utopischer als ein subsidiäres Grund- bzw. Mindesteinkommen.

Zusammen mit einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn, Kindergrundsicherung und Grundrente ist die Hartz-IV-Abwärtsspirale zu stoppen. Das Ziel ist ein bedingungsloses Grundeinkommen - ein individuelles, existenzsicherndes Mindesteinkommen, ohne Bedürftigkeitstest und ohne Arbeitszwang. Das ermöglicht kulturelle Teilhabe des Individuums, soziale Mobilität und soziales Engagement.

Erst ohne Existenzängste gedeiht Eigeninitiative. Zusammen mit besserer Betreuung und Bildung sorgt Basiseinkommen für Chancengerechtigkeit und ermöglicht Zukunft.

Viel Spaß beim Stöbern.

Mehr Informationen über die Hartz-Reformen und der Kritik daran unter:

Hartz plus

----------------------------------

©2006-2013 Klaus-Uwe Gerhardt. Alle Rechte vorbehalten. Wir übernehmen keine Verantwortung für Links und Verweise auf externe Webseiten und deren Inhalt.
mindesteinkommen@email.de