Garantiertes Mindesteinkommen
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Bastelei an Hartz IV
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Die Macher
des Hartz-Systems stellten sich ein kundenorientiertes Jobcenter vor: Arbeitswillige werden passgenau gefördert, finden schnell und unbürokratisch einen Job und liegen dem Staat nicht auf der Tasche. Nach all den Reformen ist dies utopischer als ein subsidiäres Grund- bzw. Mindesteinkommen.

Die "Modernen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" (Hartz-Gesetze) forcieren den perspektivlosen Niedriglohnsektor, spalten die Gesellschaft in arm und reich und dequalifizieren Millionen Menschen. Was der Staat in Form von Hartz IV ausbezahlt, führt zu Ausgrenzung und Gängelung. Es nimmt den Hilfsbedürftigen das letzte Engagement und Selbstwertgefühl. Es droht der Absturz in die Altersarmut. Kinder werden zum Armutsrisiko. Armut vererbt sich.

Ein modernes Sozialsystem muss die unwürdige Abwärtsspirale durchbrechen - belohnen, statt strafen.
Das hat viel mit Vertrauen und einem anderen Ansatz in der Sozialpolitik zu tun.
Die Giftzähne des Hartz-Systems ziehen
- das ist zu wenig

Besser ist ein garantiertes Mindesteinkommen: individuell, existenzsichernd. Ohne Bedürftigkeitstest und ohne Arbeitszwang. Das ermöglicht kulturelle Teilhabe des Individuums und soziales Engagement. Nicht umgekehrt. Erst ohne Existenzängste entwickelt sich Eigeninitiative.

Bessere Betreuung und Bildung sind keine Alternative zum Basiseinkommen, sondern wichtige Ergänzungen für mehr Chancengerechtigkeit.

Die Basteleien am Hartz-IV-System müssen ein Ende haben.

Viel Spaß beim Stöbern.Mehr Informationen über die Hartz-Reformen und der Kritik daran unter:

Hartz plus

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